Episode 28

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21st Aug 2025

Ohne Ziele keine Kekse: Die Herausforderungen der Verwaltungsdigitalisierung

Die zentrale These dieser Episode ist, dass ohne klare und messbare Ziele keine erfolgreichen Ergebnisse in der Digitalisierung der Verwaltung erzielt werden können. Nils Brechbühler und Dan Bauer eröffnen die Diskussion mit einem Verweis auf einen kritischen Bericht des Bundesrechnungshofes, der der Bundesregierung vorwirft, bei der digitalen Transformation der Verwaltung ohne stringente Zielvorgaben zu agieren. Sie beleuchten die Problematik von fragmentierten Teillösungen und unkoordinierten Strategien, die in der Vergangenheit entstanden sind. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit betont, einen klaren Ausgangspunkt zu definieren, um realistische Zielzustände zu erreichen. Die Gesprächspartner ziehen Parallelen zu Erfahrungen aus der Wirtschaft, um die Relevanz von Zieldefinitionen auch in großen Projekten zu unterstreichen. Die gegenständliche Diskussion thematisiert die essenziellen Herausforderungen der Digitalisierung innerhalb der Verwaltung, unter der Prämisse, dass ohne klare Zielsetzungen die angestrebten Fortschritte stark limitiert sind. Dabei wird auf das jüngste Gutachten des Bundesrechnungshofes Bezug genommen, welches der gegenwärtigen Bundesregierung vorwirft, bei der Implementierung digitaler Lösungen in den öffentlichen Sektor ohne messbare Zielvorgaben zu agieren. Diese Mängel führen zu einem unkoordinierten Flickenteppich an Teillösungen, der nicht nur ineffizient, sondern auch kontraproduktiv ist. Diese Thematik wird durch das Beispiel des Online-Zugangsgesetzes illustriert, welches seit seiner Einführung im Jahr 2017 auf eine umfassende Digitalisierung der Verwaltungsleistungen abzielt, jedoch bislang ohne eine klare Operationalisierung bleibt. Die Moderatoren reflektieren zudem über die Schwierigkeiten, die bei der Definition von Zielen in der Verwaltung auftreten. Dies schließt eine kritische Analyse der gegenwärtigen Strukturen und deren Ineffizienzen ein, die nicht nur in der digitalen Transformation, sondern auch in der allgemeinen Verwaltungsmodernisierung zum Tragen kommen. Der Diskurs verdeutlicht, dass es entscheidend ist, die Ausgangssituation vor der Setzung von Zielen zu analysieren, um tatsächlich effektive und akzeptierte Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Bürger gerecht werden. Abschließend wird die Notwendigkeit betont, einen paradigmatischen Wandel in der Denkweise der Verwaltung herbeizuführen, um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten. Die Zuhörer werden dazu angeregt, über die Bedeutung klarer Ziele in der digitalen Transformation nachzudenken und die Relevanz eines koordinierten Ansatzes zu erkennen, der die Bürger in den Mittelpunkt stellt und somit den Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen erheblich erleichtert.

Takeaways:

  • Die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland leidet unter dem Fehlen messbarer und klar definierter Ziele, was zu Ineffizienz führt.
  • Der Bundesrechnungshof kritisiert die Bundesregierung dafür, bei der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes keine konkreten Zielvorgaben zu machen.
  • Es wird festgestellt, dass trotz vieler Strategien zur Verwaltungsdigitalisierung keine klare Ausgangsanalyse der aktuellen Situation erfolgt ist.
  • Die Vielzahl von Nutzerkonten in Deutschland ist ein Beispiel für das Fehlen eines einheitlichen Zielbildes in der Digitalisierungsstrategie.
  • Die Akzeptanz digitaler Dienste wird durch komplexe Prozesse und mangelnde Benutzerfreundlichkeit stark beeinträchtigt.
  • Die Notwendigkeit, den Bürgern einen klaren Nutzen und eine einfache Bedienbarkeit digitaler Verwaltungsdienste zu bieten, wird betont.

Moderatoren

Dan Bauer ist ein einflussreicher Impact-Entrepreneur und Multi-Unternehmer mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung, der sich der digitalen Transformation und nachhaltigen Innovation verschrieben hat. Er ist bekannt für seine führende Rolle in verschiedenen hochrangigen Gremien, darunter der Senat der Wirtschaft Deutschland und der EU. Als Kommissionsvorsitzender im Senat ist erster Ansprechpartner für die digitale Transformation. Bauer hat bedeutende Initiativen wie das IPDR Forum, die bootstrap academy oder die Mission TOP 5 ins Leben gerufen und wirkt als Autor und Herausgeber bei Springer Gabler. Seine Projekte und sein Engagement in der Förderung von Wissen und digitaler Kompetenz machen ihn zu einem Schlüsselakteur in der Gestaltung der deutschen und europäischen Wirtschaftslandschaft.

Dan bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/danbauerofficial/

Nils Brechbühler ist Geschäftsführer der Brechbühler GmbH und Experte für digitale Transformation im öffentlichen Sektor. Er verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung in Führungspositionen und als Projektmanager in der öffentlichen Verwaltung, IT-Dienstleistungsunternehmen und Beratungsfirmen. Brechbühler begann seine Karriere in einer Stadtverwaltung und arbeitete später für einen kommunalen IT-Dienstleister sowie einen Fachverfahrenshersteller. Seit 2022 ist er als selbstständiger Berater tätig und unterstützt öffentliche Behörden und Beratungsunternehmen bei Transformationsprozessen.

Nils bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nilsbrechbuehler/

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Transcript
Speaker A:

Ohne ziele keine kekse.

Speaker A:

Herzlich willkommen bei Kanzler, unserem Podcast für die Transformation im Staatswesen.

Speaker A:

Mein Name ist Nils Brechbüder, an meiner Seite der allseits geschätzte Renovator, Drummer, Metal Fan, alles mögliche, Matt Damon Fan, lieber.

Speaker A:

Danke.

Speaker B:

Ja, hallo, da bin ich.

Speaker A:

Du musst jetzt kurz den Gag aufklären.

Speaker A:

Wer ist Matt Damon?

Speaker B:

Es gab mal einen Film, da ist Matt Damon so ein bisschen verarscht worden und dann haben sie immer Matt Damon gesagt und das klingt wie mäh.

Speaker B:

Also mh.

Speaker B:

Und unser Rasenmäherroboter ist liebevoll Mäh Damon genannt worden.

Speaker A:

Wahnsinn.

Speaker A:

Also gedanklich habe ich dir schon so ein gegeben.

Speaker A:

Drum ich weiß jetzt bloß nicht, wie ich den Übergang schaffen soll von Matt Damon zum Bundesrechnungshof.

Speaker A:

Ich habe keine Ahnung.

Speaker B:

Das ist ganz einfach, weil Matt Damon isst gerne Kekse und um Kekse essen zu können, muss man Geld einnehmen.

Speaker A:

Korrekt.

Speaker B:

Bei Geld einnehmen hat der Bundesgerichtshof für Finanzen ein Auge drauf.

Speaker A:

Genau, der Bundesrechnungshof war es in dem Sinne, das meine ich.

Speaker A:

Bundesgerichtshof für Finanzen klingt eigentlich viel besser, sollten wir eigentlich umbenennen.

Speaker A:

Bundesgerichtshof für Finanzen, genau.

Speaker A:

Ohne Ziele kennen keine Kekse heute unsere Podcast Folge, denn ich habe dir wieder was mitgebracht.

Speaker A:

Du weißt ja, ich kenne mich ja so ein bisschen aus mit Verwaltung, so kleines bisschen.

Speaker A:

Und ich mache ja auch schon eigentlich seit fast mehr als einem Jahrzehnt auch so wirklich Verwaltungsdigitalisierungsprojekte von klein bis groß, also wirklich von einer kleinen Kommune, die einfach sagt, ich möchte gerne ein Formularmanagement einführen, ich möchte langsam anfangen bis zu großen Behörden, die dann sagen, ja, ich möchte jetzt alles umstellen, Große E Aktenlösung, große elektronische Rechnungen, OZG Umsetzung, was auch immer was.

Speaker A:

Und genau in diesem Spektrum hat jetzt der Bundesrechnungshof in seinem aktuellen Gutachten vom 7.

Speaker A:

August einfach sich noch mal so ein bisschen angeguckt, was bisher geschah.

Speaker A:

Ich drücke das mal so aus und das machen sie in aller Regelmäßigkeit.

Speaker A:

Und ich finde es eigentlich immer erstaunlich und beachtlich, dass den meistens gar keiner zuhört, weil da stehen nämlich sehr wichtige, aber auch kritische Sachen drin.

Speaker A:

Und dieses Mal hat mich das so ein bisschen gecatcht, weil der Bundesrechnungshof nämlich mal wieder der aktuellen Bundesregierung vorgeworfen hat, bei der Digitalisierung der Verwaltung einfach ohne messbare Ziele und stringente Steuerung zu arbeiten und hat auch Wortwörtlich gesagt, na ja, dadurch entsteht einfach auch ein Flickenteppich aus Teillösungen, aus Teilstrategien, die an der Stelle völlig ungesteuert vor sich hin vegetieren.

Speaker A:

nline Zugangsgesetz, das seit:

Speaker A:

Das ist das.

Speaker B:

Der Zielanspruch steht ja im Koalitionsvertrag, steht.

Speaker A:

Übrigens auch da im Gesetz so drin.

Speaker A:

Das Problem ist aber nur so, bei der Operationalisierung dieses Gesetzes hat man eigentlich nur hingeschrieben, im Zuge der Einführung des OZG sollen die entsprechenden Verwaltungsleistungen online zugänglich sein.

Speaker B:

Punkt.

Speaker A:

So, und jetzt habe ich mich erinnert so an meine Zeit, so Managementlehre und Zieldefinition, da fehlt doch was.

Speaker B:

Ja gut, sie wollten halt kein smartes Ziel,.

Speaker A:

Du hast es ausgesprochen.

Speaker A:

Und wenn ich jetzt mal so, das ist so ein Gefühl, was mich auch beschleicht die ganze Zeit.

Speaker A:

Und das ist übrigens auch sehr spannend, das steht im Bericht nämlich auch drin.

Speaker A:

Da steht nämlich drin, dass Deutschland unwahrscheinlich gut ist, sich neue Strategien in der Verwaltungsdigitalisierung auszudenken.

Speaker A:

ämlich eigentlich schon seit:

Speaker A:

Aber was jedes Mal nicht gemacht worden ist, war, man hat sich die Ausgangssituation gar nicht angeguckt.

Speaker A:

Man hat gesagt, ja, wo stehen wir denn eigentlich aktuell, um den neuen Zielzustand überhaupt zu erreichen?

Speaker A:

Es wurde einfach nicht gemacht.

Speaker A:

Und das hat der Rechnungshof auch noch mal kritisiert.

Speaker A:

So, und jetzt der Monolog jetzt zur Einleitung.

Speaker A:

Ohne Ziele keine Kekse.

Speaker A:

Ich teile diese Hypothese und ich würde jetzt mal so deine Richtung gucken und du als Wirtschaftsexperte, du als Senator der Wirtschaft, ich meine, da gibt es ja auch Großprojekte, da gibt es auch große Wirtschaftsunternehmen, die riesige Programme haben.

Speaker A:

Ist das da auch so, dass sie ungesteuert agieren oder ist das jetzt etwas, wo der Rechnungshof sagt, nee, das ist jetzt nur verwaltungsspezifisch?

Speaker B:

Ich antworte dir das gerne mit einem aktuellen LinkedIn Post, der glaube ich jetzt gerade veröffentlicht wird von mir.

Speaker A:

Fantastisch.

Speaker B:

Da heißt es, dass 95 Prozent aller KI Projekte scheitern aufgrund fehlender Implementierung.

Speaker B:

Aber die Implementierung ist nicht das Problem, weil da sitzen nicht Leute, die keine Ahnung von Implementierung haben, sondern es fehlt das Ziel.

Speaker B:

Wozu willst du das denn?

Speaker B:

Das ist also ja, dieser Flickenteppich entsteht überall.

Speaker B:

Was mich jetzt echt wundert oder gar nicht mal wundert, sondern irgendwie so bestätigt und gleichzeitig irgendwie ein bisschen freut, ist, dass wenn der Bundesrechnungshof das rausfindet und sich das durch die Zahlen durchguckt, anhand der Zahlen das auch schon feststellt, dass das völliger Quatsch ist.

Speaker B:

Ich frage immer, wo willst du denn damit hin?

Speaker B:

Und ich kriege nie eine Antwort darauf.

Speaker B:

Und das ist exakt der Punkt.

Speaker B:

Ich bin letztens gefragt worden, denn hast du denn mal Use Cases?

Speaker B:

Nein, habe ich nicht, weil wenn ich dir Use Cases gebe, dann verrate ich dir, wie ein anderer das für sich gut gelöst hat.

Speaker B:

Das brauchst du nicht.

Speaker B:

Du musst erst mal wissen, wo stehst du und wo willst du hin?

Speaker B:

Und wo ist der Gap dazwischen, zwischen wo du stehst und wo du hin willst.

Speaker B:

Und das ist immer das Wir wünschen uns immer, was im Koalitionsvertrag steht, auch ganz, ganz viel Wünsch dir was.

Speaker B:

Dann habe ich mich hingesetzt und habe diese Digitalagenda für die Bundesregierung geschrieben, damit da mal auch übersetzt ist.

Speaker B:

Was müssen wir denn jetzt umsetzen zu dem, was wir wünsch dir, was im Koalitionsvertrag steht?

Speaker B:

Was heißt das denn, wenn wir es umsetzen wollten?

Speaker B:

Und darum geht es zu verstehen, was muss ich denn tun, um dahin zu kommen?

Speaker B:

Aber da brauche ich genau das, was du gerade gesagt hast.

Speaker B:

Ich muss mindestens wissen, wo ich gerade stehe.

Speaker B:

Und das zwar authentisch passiert nicht.

Speaker A:

Jetzt sagt der Rechnungshof auch in seinem Bericht.

Speaker A:

Also die Rechnungsprüfer empfehlen wirklich für jedes einzelne Digitalisierungsprojekt.

Speaker A:

Also vielleicht machen wir mal kurz für die Runde.

Speaker A:

Was kann denn ein Digitalisierungsprojekt in der Verwaltungsdigitalisierung?

Speaker A:

Ich mach mal ein Beispiel.

Speaker A:

Es gibt in der Verwaltungsdigitalisierung sogenannte Basisdienste.

Speaker A:

Basisdienste sind quasi dafür da, damit ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger die nutzen kann, beispielsweise das Nutzerkonto.

Speaker A:

Es gibt die sogenannte Bund ID.

Speaker A:

Damit kann jeder von uns sich authentifizieren und sich zum Beispiel gegenüber einer Behörde ausweisen und sagen, Dan ist Dan, ich bin ich und ich weise mich jetzt gegenüber der Stadt München aus, dass ich das wirklich bin und ich möchte mein Auto anmelden.

Speaker A:

Weiß zwar nicht, ob das schon geht bei euch, aber theoretisch ist das der Weg.

Speaker A:

Und dieses Projekt, dieses Basisdienst, das ist ja nicht, das ist ja nicht einfach da, sondern nochmal vielleicht auch um die Komplexität da reinzufahren.

Speaker A:

Das ist ja ein riesen Mammutprojekt, wo unfassbar viele Stakeholder dabei sind.

Speaker A:

Und da finde ich es auch sehr spannend.

Speaker A:

e Basisdienste waren nämlich:

Speaker A:

So, was ist denn als Zielbild passiert?

Speaker A:

Weißt du es noch zufällig?

Speaker A:

Ne, es ist ja nicht ein Konto entwickelt worden, sondern 16.

Speaker B:

Ach so, ja, ja, ja.

Speaker A:

tzerkonto entwickelt, bis man:

Speaker A:

Warum haben wir denn nicht nur eins?

Speaker A:

bild lautet, Wir möchten bis:

Speaker A:

Punkt.

Speaker A:

Verstehe ich nicht.

Speaker B:

Null.

Speaker B:

Vor allem die Transformation.

Speaker B:

Jetzt muss ja jedes einzelne Bundesland seine Bürger davon überzeugen, dass es eine schlaue Idee ist und das ist an sich eine schlaue Idee, wenn es fertig ist, weil das ist ja eigentlich das insgeheim, was wir uns alle wünschen.

Speaker B:

Aber die Akzeptanz davon ist gleich bei Null.

Speaker B:

Ich weiß nicht.

Speaker B:

Also ich kenne nicht viele Leute, die das nutzen.

Speaker A:

Ne, das kommt noch erschwerend hinzu, jetzt mal fachlich unbestritten.

Speaker A:

Das ist irgendeine Art von Wallet oder Eid.

Speaker A:

Es gibt jetzt ja auch auf europäischer Ebene die EU Wallet Idee, dass man sich irgendwie ausweisen muss, dass man sowas einfach in der Handtasche hat, wie so ein Handy, weißt du, dass da dann einfach alles drin hast.

Speaker A:

Nicht nur dein Perso digital, sondern auch deine ganzen Authentifizierungsmöglichkeiten, alles Mögliche.

Speaker A:

Das macht ja durchaus Sinn.

Speaker A:

Aber da frage ich mich, und das ist nämlich auch wieder genau der Punkt, wer stellt denn eigentlich in solchen großen Projekten überhaupt die entsprechenden Wirkungsziele auf?

Speaker A:

Weil das können aus meiner Sicht, das sind aus meiner Sicht vielleicht föderal isolierte Ziele, wo ein Bundesland sagt, ja, ich stelle mir das jetzt auf die Fahne.

Speaker A:

Ich meine, Bayern ist manchmal auch leider nicht so schönes Beispiel, weil Bayern in vielen Digitalisierungsprojekten immer ausschert und sagt, wir machen jetzt die Bayern ID oder wir machen München GPT oder sowas.

Speaker A:

Wo ich dann auch so denke, ganz ehrlich, okay, was läuft denn da falsch bei euch?

Speaker B:

Bayern ist einfach ein Branding.

Speaker B:

Bayern muss immer zeigen, dass es das geilste ist, geilste Bundesland überhaupt.

Speaker B:

Es muss immer dabei, es muss immer mitschwingen.

Speaker B:

Das ist für das, was wir hier vorhaben, kompletter Bullshit, weil Bayern ohne Deutschland auch nicht kann.

Speaker A:

Korrekt, korrekt.

Speaker A:

Wenn du jetzt, pass mal auf, wenn du dich jetzt mal so reinversetzt in du aus Bürgersicht und du würdest jetzt sagen, weil das ist ja auch genau das, was der Bundesrechnung so fordert und wo ich auch aus meiner Erfahrung und auch aus meiner Praxis weiß, es fällt unwahrscheinlich vielen Entscheidungsträgern auch auf der Bundes und Landesebene schwer, überhaupt messbare Ziele zu definieren, auch einen Nutzen herauszukitzeln.

Speaker A:

Ich meine, da bist du ja prädestiniert dafür.

Speaker A:

Wenn du es mal so aus deiner Sicht machen.

Speaker A:

Was wären denn für dich so wirklich konkrete Nutzen, die du anhand von so einem beispielhaften Digitalisierungsprojekt sehen würdest als Bürger.

Speaker B:

Aus Bürger Geschwindigkeit ist Nummer eins.

Speaker B:

Nummer zwei.

Speaker B:

Ich bin ein unfassbar fauler Mensch, was Behördengänge betrifft, weil ich kann mir meine Zeit einfach sinnloser vertreiben.

Speaker B:

Ich habe Wege gefunden, dass ich das sinnloser machen kann.

Speaker B:

Die nutze ich lieber.

Speaker B:

Und mein Punkt ist, ich habe gar keinen Bock, die Dienste zu nutzen, die mir dann zur Verfügung gestellt werden.

Speaker B:

Schaust du dir diese ID an oder die Ausweis App oder was auch immer und dann kann ich da irgendwie meinen Ausweis drinnen speichern und dann kann ich das irgendwo nutzen.

Speaker B:

Ich weiß zwar nicht wo, aber irgendwie kann ich das dann nutzen.

Speaker B:

Das ist so das Versprechen dahinter.

Speaker B:

Jetzt mal ganz kurz, hast du das mal gemacht?

Speaker B:

Hast du mal diese Ausweis App, hast du die genutzt?

Speaker A:

Ja, aber das liegt bei mir auch daran, weil ich Halt in bestimmten 10 Projekten gearbeitet habe, wo ich die auch wirklich einsetzen musste.

Speaker B:

Genau, wo ich die zeige XY da gibt es überhaupt keine Verwendung dafür.

Speaker B:

Ich habe das auch gemacht und habe mich dann gefragt, wow, das habt ihr geil durchdacht, weil du bekommst ja ein Passwort zugeschickt, korrekt, kriegst aber nicht erklärt, wozu dieses Passwort ist bzw.

Speaker B:

Du verstehst den Rahmen gar nicht, wozu das jetzt ist.

Speaker B:

Also legst du das irgendwo ab und gut, kann man mir nachsehen.

Speaker B:

Ja, ich bin halt vielleicht auch nicht so der ordentlichste Typ und legt es dann irgendwo hin und irgendwann will ich diese App installieren und das geht nicht und ich halte diesen scheiß Ausweis dahin und es geht einfach nicht.

Speaker B:

Und ich frage dann irgendwann mal bei mir Einwohnermeldeamt Freunde, ich hätte gerne wie geht das denn?

Speaker B:

Ja, brauchen das Passwort, Was für ein Passwort?

Speaker B:

Das habe ich nach fünf Jahren natürlich vergessen.

Speaker B:

Na klar, diese Usability, dass ich diesen Ausweis da überhaupt reinbekomme, da muss ich so viel Aufwand für betreiben, da habe ich gar keinen Bock drauf.

Speaker B:

Wenn es jetzt aber dazu geht, wir spielen, wir spielen mal in die Tüte, wir hätten das technologisch alles durchgespielt in Deutschland.

Speaker B:

Die Leute haben doch gar keinen Bock darauf, das zu nutzen, selbst wenn sie es nutzen wollten, weil die Zugänge so kompliziert sind, dass da gar keiner Bock drauf hat.

Speaker B:

Also müssen wir ja den ganzen Prozess nicht technologisch betrachten, sondern transformativ und das passiert gar nicht.

Speaker B:

Also ich in den Gesprächen, in den ich bin, da geht es immer nur um Technologie und irgendwelche Dienstleister, die dann irgendwelche Schlachten von Ausschreibungen hin und herschiessen und dann irgendwelche Lastenhefte und irgendeinen Quatsch, wo Dinge drinstehen, die im Gesamtprozess überhaupt keinen Sinn ergeben.

Speaker B:

Das ist so meine meine Erfahrung.

Speaker A:

Ja, das stimmt.

Speaker A:

Das Beispiel, was du genannt hast, ist ja auch wirklich aus dem Leben, weil du sprichst ja zum Beispiel auch gerade den Prozess an der also wenn du diesen entsprechenden Brief bekommst mit dem einmal Passwort aus dem oder dem Passwort für den Personalausweis, dann ist das sehr vielen Menschen so gegangen, dass sie den irgendwie weggelegt haben und als dann mal so die ersten Dienste aufgepoppt sind, gesagt haben, das können sie dann so und das große Problem und das hat Deutschland sich auch wieder super einen geleistet.

Speaker A:

Es gab mal einen Rücksetzungsprozess für den PIN, die die Einwohnermeldeämter selber auslosen könnten.

Speaker A:

Da konntest du hingehen und sagen, kann zurücksetzen.

Speaker A:

Seit Ende letzten Jahres ist dieser Dienst quasi, weil der über die Bundesdruckerei auch lief, abgekündigt worden.

Speaker A:

Das heißt, in dem Fall musst du halt diesen Rücksendeprozess immer, da kriegst du immer noch mal einen Brief dazu nach Hause geschickt, sonst war es davor war.

Speaker B:

Es.

Speaker A:

Ist absolut irre.

Speaker A:

So und da gebe ich dir, da gebe ich dir völlig recht, dass das Zielbild dort an der Stelle eigentlich so zu formulieren hat, dass du kennst es ja aus der Wirtschaft auch möglichst wenig Schritte, möglichst wenig Interaktion, möglichst so und gebe ich dir auch vollkommen recht.

Speaker A:

Und das hat auch aus meiner Sicht auch ein Dienstleisterproblem.

Speaker A:

Ich sehe es ja jeden Tag auch in großen Rahmenverträgen, wenn ich gucke, was für Charaktere, was für Personal eigentlich in diesen Projekten dann auch gefordert werden, muss ich leider sagen, erstens Praktiker meistens wenig und zweitens die Leute, die sich dann um solche Themen kümmern, Technokraten muss ich leider dazu sagen.

Speaker A:

Also und was ich sehr schön finde, weil, weil am Ende des Tages sind, ärgern die sich doch bestimmt auch persönlich, dass das alles so kompliziert geworden ist.

Speaker B:

Das ist auch dieser Verdruss, der entsteht.

Speaker B:

Schau mal, du kriegst ein Kind, dann hast du jetzt festgestellt, seit zwei Jahren muss ein Kind ein Baby muss jetzt einen Ausweis haben.

Speaker B:

Was brauchst du dazu ein Foto.

Speaker B:

Ich persönlich frage mich, was zum, Das ist ein Baby, das guckt jede Woche anders aus.

Speaker B:

Was soll ich denn an Foto von auf einem Ausweis, Was bringt das denn?

Speaker B:

Aber es muss ja ein aktuelles Foto sein, wo du dir denkst, ja das ist ein Baby, da ist jedes Foto, das du machst aktuell, Was willst du denn jetzt von mir?

Speaker B:

Und dann ist die darf das grinsen, darf das lachen?

Speaker B:

Und ja, bis zwei Jahre ist Grinsen und Lachen erlaubt, ab dann ist das nicht mehr erlaubt.

Speaker B:

Ja, so das ist, das sind bestimmt prozessual interessante und schlaue Gedanken, aber du glaubst doch nicht, dass du irgendjemanden damit abholst, geschweige denn, dass der das nicht lächerlich findet.

Speaker B:

Da musst du mit deinem Baby, das sich kaum irgendwie halten kann und kaum irgendwie, das ist ja jeder kennt so ein Baby.

Speaker B:

Das ist ja jetzt nicht so, dass es da selbst in diese Bude reinrennt und sagt, Hallo Bruder, ich brauche hier mal ein Foto.

Speaker B:

Du musst es ja dann irgendwie da so reinhalten.

Speaker A:

Völlig unfähig, diese Dinger.

Speaker B:

Völlig.

Speaker B:

Du bist gerade mit so vielen Themen beschäftigt als neue Eltern, dass du dich über so einen Scheiß dann auch noch kümmern musst.

Speaker B:

Das ist dieser Verdruss, der entsteht, warum Leute gar keinen Bock mehr auf Deutschland und auf diese Bürokratie, obwohl die Bürokratie vielleicht sinnvoll ist und obwohl man vielleicht sagen würde, ja, wenn das so ist, dann mache ich das halt.

Speaker B:

Aber wenn es mir so schwer gemacht wird jedes Mal und es so unsinnig bürokratisch ist, dann habe ich da einfach keinen Bock drauf.

Speaker B:

Und das ist genau der Grund, warum wir die Akzeptanz auch nicht reinkriegen.

Speaker B:

So schlau die Ideen auch im Endergebnis sein mögen.

Speaker B:

Wir kriegen die Akzeptanz nicht.

Speaker A:

Ich sehe das ja auch immer wieder.

Speaker A:

Ich habe ja auch mit vielen Menschen zu tun, die jetzt aus der Wirtschaft zum Beispiel auch in die Verwaltung gewechselt sind.

Speaker A:

Gibt es ja auch.

Speaker A:

Es gibt ja auch gute Gründe dafür, will ich auch nicht unterstellen.

Speaker A:

Und die haben noch so diese Anfangsmotivation,.

Speaker B:

Ich komme immer nur andersrum.

Speaker B:

Erzähl mal.

Speaker A:

Doch, doch, ich habe jetzt, ich habe genau vor einer Woche mit einer Digitalisierungsbeauftragten aus Schleswig Holstein gesprochen, die ist acht Monate da, die kam vorher aus der Wirtschaft und die wollte da was bewegen oder die möchte da was bewegen, was ich ja erstmal gut finde, weil wer soll sonst machen?

Speaker A:

So und naja, sie verzweifelt halt an der Stelle halt auch an den klang kleinsten Themen so und um das mal wieder auch auf so ein Zielbild zu positionieren.

Speaker A:

Sie verzweifelt zum Beispiel gerade beim Thema Vergabe, an dem Thema Ausschreibung, aber auch an der entsprechenden Vernetzung untereinander.

Speaker A:

Sie sagt, finde ich zu Recht oder zu mir gesagt, naja, das kann ja, wie kann das denn sein, wenn ein Bundesland eine Zielstrategie ausgibt für die Digitalisierung, dass alles moderner ist, dass dann 140 Behörden in einem Bundesland trotzdem alleine losrennen, um irgendwas zu beschaffen.

Speaker A:

Das macht doch gar keinen Sinn.

Speaker B:

Macht das denn Sinn?

Speaker B:

Das ist genau das, was ich letztens ich habe gefragt zu den Gesprächen zur Koalition, Koalitionsvertrag, Verhandlung, habe ich gefragt, Freunde, egal welche Person da jetzt kommt, kann die durchregieren, ja oder nein?

Speaker B:

Und natürlich ist die Antwort nein, ist ja föderal.

Speaker B:

Völlig logisch.

Speaker B:

Können Menschen entscheiden, wie es jetzt läuft?

Speaker B:

Das ist so unsinnig, dass sogar was soll der Wildberger dann jetzt reißen.

Speaker A:

Ich weiß nur, dass er jetzt, und das passt glaube ich auch gut auch zu diesem Zielthema, weil in den Bundesrechnungshof wird übrigens das Bundesministerium für Digitales und Bürokratieabbau.

Speaker A:

Entschuldigung, Staatsmodernisierung, Entschuldigung, BMDs, Entschuldigung.

Speaker A:

Ich muss immer aufpassen, dass ich diese Buchstaben nicht verwechsel, weil da kommt was ganz komisches an.

Speaker A:

Rosse sei sie aber nicht.

Speaker A:

Aber okay, es hat ja auch ein bisschen was von Folter.

Speaker A:

Also von daher, so ist es jedenfalls.

Speaker A:

Er hat jetzt ja auch einen Brief geschrieben an alle seine Kabinettskollegen und hat ja auch, da muss ich sagen, Mensch, wie heißt er mit Vornamen?

Speaker A:

Carsten, glaube ich.

Speaker A:

Carsten, ja, ich glaube, würde ich am singulieren, Carsten bist bestimmt ein guter Mann, glaube ich dir aufs Wort.

Speaker A:

Aber einen Brief zu schreiben, wo du sagst, uns ist es wirklich ernst, die Bürokratie abzubauen, Digga, weiß ich nicht.

Speaker B:

Also zumal es ja auch nicht sein echter Job ist, sondern das ist ja eigentlich der Job vom Amthor einmal das.

Speaker A:

Glaubst wirklich gesagt, dass jemand dieses, das Ding kommt doch ungelesen in den Schredder.

Speaker A:

Glaubst du, das interessiert die Kabinettkollegen nur?

Speaker A:

Das wirkt niemanden.

Speaker B:

Wir leben nicht.

Speaker B:

Oh ja, das mache ich.

Speaker B:

Danke.

Speaker A:

Tschüss.

Speaker B:

Zur Digitalisierung hat Abenteuer auch geantwortet.

Speaker B:

Im neuen Digitalministerium wird es gar kein Fax geben.

Speaker B:

Glückwunsch.

Speaker B:

Das ist aber ein krasser.

Speaker A:

Das ist ja toll.

Speaker A:

Wahrscheinlich sagt er gleich auch noch, bei uns ist der Arbeitgeber Incentive, dass wir atmen dürfen.

Speaker A:

Weißt du, Also Mensch, da gibt es kostenlos Luft zum Atmen, ist auch mit dabei.

Speaker B:

Dass wir da mit der neuen Struktur so ein bisschen Probleme haben, haben wir ja schon mal in einer, haben wir.

Speaker A:

Schon mal erwähnt, Folge beleuchtet.

Speaker A:

Das ist jetzt übrigens auch noch mal aktualisiert worden.

Speaker A:

Es hat sich nicht viel geändert, aber gut.

Speaker A:

Ja, also, aber das ist ein schönes Thema.

Speaker A:

Das setzt nämlich auch daran, es gibt jetzt ja auch diesen ominösen Deutschland Stack, der jetzt ja auch erstellt werden soll.

Speaker A:

Niemand weiß jetzt genau, was das ist und woraus der besteht.

Speaker A:

Aber das passt doch.

Speaker A:

Wenn du jetzt mal vorstellst, du hast jetzt dieses Projekt Deutschland Stack, dann würde ich auch sagen, was ist das Ziel?

Speaker A:

Soll das proprietär oder Open Source Software sein?

Speaker A:

Wo soll das betrieben sein?

Speaker B:

Nein, nein, das Ziel ist, dass Deutschland seine Souveränität in irgendeiner Form behalten könnte.

Speaker B:

Daran zu glauben, ist schon spannend.

Speaker B:

Also ja, gerne.

Speaker B:

Ist ja mit Gaia X irgendwie auch mal versucht worden, hat halt nicht geklappt, weil wenn die ganze Welt wieder mit drin ist, hast ja dann doch keine Souveränität.

Speaker B:

Aber ich bin gespannt.

Speaker B:

Es gibt ja Beispiele, die ich jetzt nicht explizit nennen will, aber da gibt es schon so Stack Firmen, die machen schon einen guten Job, keine Frage.

Speaker B:

Ich bin gespannt, ob das in irgendeiner Form funktionieren kann, weil ja, ich hätte diese Souveränität auch gerne.

Speaker B:

Ich auch und frage mich, die ist wie der Datenschutz.

Speaker B:

Nette Idee, null praktikabel, weil habe ich hier alle Server, die hier laufen, laufen trotzdem die ganzen Rechner mit Windows.

Speaker B:

Welche Illusion willst du denn da der Souveränität willst du denn haben?

Speaker B:

Dann brauchst du ja jetzt ein Äquivalent zu Apple iOS und Windows aus.

Speaker B:

Deutschland.

Speaker B:

Zeig doch mal.

Speaker A:

Oder zumindest aus Europa.

Speaker A:

Aber ich kann dir auch sagen, das eine genannte Bundesland vorhin, was jetzt halt auch umstellt auf Open Source, ich habe mich mit so ein paar Leuten unterhalten, sind halt einfach nicht happy.

Speaker A:

So, und da sind wir wieder beim Nutzergedanken, den wir auch ganz am Anfang jetzt der Folge aufgeführt haben.

Speaker A:

Wenn halt der Nutzer nicht happy ist, egal ob er Mitarbeiter oder Bürger ist, dann kannst du das ethisch beste Produkt haben.

Speaker A:

Bin ich ja absolut dabei, aber es wird keine Akzeptanz finden und das ist sehr schade.

Speaker B:

Das ist das Problem.

Speaker B:

Und wenn das der Fall ist, dann gibt es keine Kekse.

Speaker A:

Das war ein schönes Schlusswort.

Speaker A:

Für mich gibt es jetzt auch keine Kekse, aber ich hoffe für dich, Dan.

Speaker B:

Doch, ich habe hier sogar eine.

Speaker A:

Du hast ja welche.

Speaker B:

Ich habe hier einen.

Speaker A:

Dann sage ich in dem Fall, gönn dir.

Speaker B:

Danke, bis zur nächsten Folge.

Speaker B:

Ciao, ciao.

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About the Podcast

Kannzler - Veränderung im Staatswesen
Ein Podcast für Staatsbedienstete, Unternehmer und Bürger
Der "Kannzler" Podcast ist eine inspirierende und aufschlussreiche Plattform, die sich der Veränderung und Modernisierung des deutschen Staatswesens widmet. Geleitet von Nils Brechbühler, einem ehemaligen Beamten mit tiefgreifenden Einblicken in die Staatsverwaltung, und Dan Bauer, einem renommierten Unternehmer und Senator im Senat der Wirtschaft, bietet der Podcast eine einzigartige Mischung aus Expertise und praktischer Erfahrung.

Nils Brechbühler, der mittlerweile in der Wirtschaft tätig ist, bringt seine Erfahrungen aus der Transformation der Staatsverwaltung ein. Er wird ergänzt durch Dan Bauer, der nicht nur als erfolgreicher Unternehmer, sondern auch als Vorsitzender der Kommission für Digitalisierung im Senat der Wirtschaft agiert. Beide sind zudem aktive Mitglieder des Fortschritt Centers Mittelstand, einer Organisation, die sich der Modernisierung Deutschlands und der Stabilisierung der Wirtschaft verschrieben hat.

Der Podcast zielt darauf ab, sowohl Anregungen für die Optimierung des Staatswesens zu geben als auch bestehende Prozesse kritisch zu reflektieren. Das Wortspiel "Kannzler" leitet sich vom Wort "Können" ab und soll verdeutlichen, dass alle Beteiligten die Fähigkeiten und das Know-how besitzen, um die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

In einer Zeit, in der Effizienz und Innovation mehr denn je gefragt sind, stellt der "Kannzler" Podcast eine wichtige Ressource dar. Er richtet sich an Bürger, Unternehmen und Entscheidungsträger gleichermaßen und fördert den Dialog darüber, wie eine leichtere und effizientere Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen zum Wohl der gesamten Gesellschaft beitragen kann.

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Dan Bauer

Dan Bauer ist ein hoch geschätzter Multi-Unternehmer und Impact-Entrepreneur, bekannt für seine vielseitigen Beiträge zur nachhaltigen Wirtschaft und gesellschaftspolitischen Belangen. Neben seiner Rolle als Senator im Senat der Wirtschaft und als Vorsitzender der Kommission für die Digitale Zukunft ist Bauer auch der Initiator des IPDR Forums, dessen Schirmherrschaft das renommierte Max-Planck-Institut für Innovation innehat. Das Forum hat FRAND Guidelines entwickelt, die den Umgang mit standardessentiellen Patenten vereinfachen und die Wirtschaft nachhaltig fördern. Zudem hat er bahnbrechende Projekte wie die Mission TOP 5 und die bootstrap academy ins Leben gerufen, die speziell auf die Digitalisierung Deutschlands und den Mangel an IT-Fachkräften ausgerichtet sind.

Er ist ebenfalls der Gründer des Fortschritt Center Mittelstand, einer Plattform, die Führungskräften im Mittelstand durch Wissensaustausch und Mentoring Unterstützung bietet. In diesem Rahmen fungieren aktive Geschäftsführer und Vorstände als Mentoren, die ihre Expertise und ihr Wissen teilen. Sein zusätzliches Projekt WINGO bietet Führungskräften Sparring auf Augenhöhe, um sie bei ihren täglichen Herausforderungen zu unterstützen. Durch all diese Initiativen zielt Bauer darauf ab, einen nachhaltigen und erfolgreichen Wandel in der deutschen Wirtschaft voranzutreiben und eine solide, ausgewogene Zukunft für die Gesellschaft zu schaffen.