Episode 24

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3rd Apr 2025

Bürokratie oder Fortschritt: Die Digitalisierung im Staatswesen

Im Rahmen dieser Episode erörtern wir die essenzielle Fragestellung, ob die gegenwärtigen bürokratischen Strukturen tatsächlich als Hemmnis für den Fortschritt fungieren. Die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit eines Digitalministeriums und der realen Umsetzung effektiver digitaler Strategien wird eingehend analysiert. Ich, Nils Brechbühn, und mein geschätzter Kollege, der die Rolle des kritischen Denkers einnimmt, beleuchten die Herausforderungen, die sich aus der Fragmentierung der Zuständigkeiten im Staatswesen ergeben. Es wird deutlich, dass, um die digitale Transformation voranzutreiben, ein grundlegendes Umdenken in der Verwaltung erforderlich ist. Wir plädieren für eine ganzheitliche Betrachtung, die nicht nur technische Innovationen umfasst, sondern auch die grundlegenden Prinzipien der Organisation und Führung in unseren Institutionen in den Fokus rückt.

Takeaways:

  • Die Notwendigkeit eines Digitalministeriums wird diskutiert, um die Digitalisierung im Staatswesen voranzutreiben.
  • Die aktuelle Diskussion über die Struktur und Zuständigkeiten des Digitalministeriums ist von grundlegenden Missverständnissen geprägt.
  • Es wird gefordert, dass die Person an der Spitze des Digitalministeriums sowohl fachliche Expertise als auch Führungskompetenz besitzt.
  • Ein holistischer Ansatz in der Strategieentwicklung wird als entscheidend erachtet, um effektive digitale Transformationen zu ermöglichen.
  • Die Fragmentierung der Verantwortlichkeiten in der Digitalpolitik wird als hinderlich für den Fortschritt angesehen.
  • Ein Appell wird laut, dass eine Modernisierung der Verwaltung und nicht nur eine Digitalisierung angestrebt werden sollte.

Moderatoren

Dan Bauer ist ein einflussreicher Impact-Entrepreneur und Multi-Unternehmer mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung, der sich der digitalen Transformation und nachhaltigen Innovation verschrieben hat. Er ist bekannt für seine führende Rolle in verschiedenen hochrangigen Gremien, darunter der Senat der Wirtschaft Deutschland und der EU. Als Kommissionsvorsitzender im Senat ist erster Ansprechpartner für die digitale Transformation. Bauer hat bedeutende Initiativen wie das IPDR Forum, die bootstrap academy oder die Mission TOP 5 ins Leben gerufen und wirkt als Autor und Herausgeber bei Springer Gabler. Seine Projekte und sein Engagement in der Förderung von Wissen und digitaler Kompetenz machen ihn zu einem Schlüsselakteur in der Gestaltung der deutschen und europäischen Wirtschaftslandschaft.

Dan bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/danbauerofficial/


Nils Brechbühler ist Geschäftsführer der Brechbühler GmbH und Experte für digitale Transformation im öffentlichen Sektor. Er verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung in Führungspositionen und als Projektmanager in der öffentlichen Verwaltung, IT-Dienstleistungsunternehmen und Beratungsfirmen. Brechbühler begann seine Karriere in einer Stadtverwaltung und arbeitete später für einen kommunalen IT-Dienstleister sowie einen Fachverfahrenshersteller. Seit 2022 ist er als selbstständiger Berater tätig und unterstützt öffentliche Behörden und Beratungsunternehmen bei Transformationsprozessen.

Nils bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nilsbrechbuehler/



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Impressum: https://www.fortexa.de/impressum/

Transcript
Speaker A:

Bürokratie oder Fortschritt?

Speaker A:

Herzlich willkommen bei Kanzler, unserem Podcast zur Modernisierung im Staatswesen.

Speaker A:

Mein Name ist Nils Brechbühn, an meiner Seite der allseits bekannte und beliebte und geschätzte Einhorn Anmaler, Drummer, Metal Fahrer, S Klassenlackierer, neuer Brillenträger und sonst?

Speaker A:

Digitalmonster.

Speaker B:

Digitalmonster.

Speaker B:

Dankeschön nils.

Speaker B:

Vielen Dank für diese Ankündigung.

Speaker B:

Herzlichen Dank.

Speaker B:

Ich fühl mich geschmeichelt.

Speaker A:

Ja, du weißt ja immer, ich hab grad erfahren, dass ich als einer von wenigen Personen.

Speaker A:

Mir ist aufgefallen, dass du eine neue Brille hast.

Speaker B:

Als einer der wirklich wenigen.

Speaker B:

Ja, tatsächlich.

Speaker B:

Ich hatte auch mal 12 Jahre lang eine feste Spange auf unterschiedlichsten Formen.

Speaker B:

Unterschiedlichst, mal oben, mal unten, mal beides.

Speaker B:

Es wollte einfach nicht.

Speaker B:

Das haben, weiß ich nicht, fünf Leute gesehen oder so.

Speaker B:

Alle anderen haben das mitten im Gesicht.

Speaker B:

Das hat halt keiner gesehen.

Speaker B:

Das ist wie die Brille.

Speaker A:

Aber das zeigt ja schon, dass ich aufmerksam bin.

Speaker B:

Ja, du bist sehr aufmerksam.

Speaker B:

Das ist großartig.

Speaker B:

In dem Zuge ist dir ja auch noch was aufgefallen in der Politik, oder?

Speaker B:

Überleitung.

Speaker A:

Überleitung.

Speaker A:

Wirklich?

Speaker A:

Also fantastisch.

Speaker A:

Ich hätte es nicht besser machen können.

Speaker A:

Genau, da ist mir was aufgefallen.

Speaker A:

Und Dan, ich muss ein bisschen ausholen.

Speaker A:

Wir sind ja gerade im Wahlkampf und du weißt ja, das Thema Digitalisierung nicht nur der Verwaltung, sondern des gesamten Staates Deutschland, das ist ja so ein bisschen ins Hintertreffen geraten.

Speaker A:

Also ich sag mal so, in jedem Ranking sind wir ja nun nicht Spitzenreiter, sondern wir sehen so ein bisschen die Tabelle von unten.

Speaker A:

Wir sind im Abstiegskampf, ich drücke es mal so aus, um so in Fussballersprache zu sein.

Speaker A:

sem Zuge wozu vor Weihnachten:

Speaker A:

Last Christmas in dieser Stimmung.

Speaker A:

Ich versuche mal so die Stimmung zu versetzen.

Speaker A:

Du hast so zwei, drei Glühweinchen drin.

Speaker A:

Und dann habe ich mir gedacht, Mensch, guck doch mal so ein bisschen im Netz, guck doch mal in deiner Verwaltungsbubble, wie es so aussieht zum Thema Digitalministerium.

Speaker A:

Und mich haben einfach, ich bin, ich muss ehrlich gesagt, ich bin erschlagen worden.

Speaker A:

Ich habe mich so ein bisschen abgearbeitet an diversen Positionspapieren und diversen, diversen Vorschlägen und ich möchte jetzt nicht irgendwie das hierfür nutzen, um jemanden zu denunzieren, aber ich habe mich schon gefragt, Mensch, wenn wirklich gestandene Thinktanks, gestandene Institutionen, NGO sich damit beschäftigen, eine Struktur eines Digitalministeriums auf Bundesebene aufzubauen, dann frage ich mich wirklich, ob diese Institution jemals überhaupt wissen, was es heißt, eine Organisation strukturell aufzubauen, Organisationseinheiten zu bauen, Verwaltungsmanagement zu betreiben, aber auch so was wie Themen wie Führungsspannen und Leitungsspannen zu betrachten.

Speaker A:

Also im Sinne von wirklich, wie mache ich einen Vorschlag für eine Organisation, die später effektiv arbeiten möchte?

Speaker A:

Und da bin ich so ein bisschen auch vom Glauben abgefallen, dass viele Menschen auch, glaube ich, Text sehr deutlich verwechseln mit Organigrammen.

Speaker A:

Und ich bin jemand, der sagt, ich erkenne sowas und ich war damit nicht so ganz einverstanden und habe da mal so einen kleinen Gegenvorschlag gemacht und habe mal versucht zu mensch, wie wäre es eigentlich, wenn wir so ein Digitalministerium nur mit, so wie ich sage mal gesagt, maximal 12 Abteilungen haben wir, wir haben vielleicht darüber drei Staatssekretäre und dann kümmern die sich um Themen, so um aktuelle Themen, solche Themen wie künstliche Intelligenz, digitale Teilhabe, digitale Sicherheit und nicht eben und Unterabteilung IT Steuerung x, digitale Verwaltungsstrukt, digital Check, Bund, irgendwas.

Speaker A:

Also ich hoffe, du kannst dich in mich reinversetzen, dass ich so ein bisschen auch sprachlich davon abgewichen bin, dass wir einfach nicht so weitermachen wie bisher.

Speaker A:

Das hat mich wirklich dazu bewogen, über dieses Thema auch noch mal nachzudenken und zu sagen, auf der einen Seite bin ich dabei, dass man überhaupt ein Digitalministerium braucht, weil wenn man sich das mal anguckt, sind die Zuständigkeiten sehr zerfleddert.

Speaker A:

Wir haben so was wie ein Wirtschaftsministerium, was sich um Themen kümmert, wir haben ein Verkehrsystem, was um Themen kümmert.

Speaker A:

Aber dann diese Art und Weise der Vorschläge, die rumgeistern, das hat mir wirklich und ich war mit, ich habe mit Entsetzen drauf geguckt, ich habe wirklich gesagt, warum haben wir so viel Dilettanten?

Speaker A:

Und da musste ich an dich denken, Dan, weil ich habe nämlich von dir letztens einen Podcast gehört, nicht du, weil du hast nämlich darüber gesprochen mit einem Kollegen über Luftpumpen.

Speaker B:

Ja, Luft, den hast du gehört?

Speaker A:

So, den habe ich gehört und ich hab Klasse.

Speaker A:

Welche Luftpumpen erstellen hier eigentlich Vorschläge zu einem Digitalministerium?

Speaker A:

Ja, und das lasse ich jetzt mal so stehen als Einleitung.

Speaker A:

Jetzt möchte ich deine Gedanken hören, Dan.

Speaker B:

Ja, super.

Speaker B:

Ich steige auch direkt da auch ein mit den Luftpumpen, weil ich mir ja wirklich auch als respektierender Mensch und achtsamer Mensch die Frage stelle, die können doch nicht dumm sein.

Speaker B:

Da muss irgendwas, irgendwas muss ich doch nicht verstanden haben an dem Ganzen.

Speaker B:

Das kann ja nicht sein, dass die immer alle nur dumm sind.

Speaker B:

Da muss ich irgendwie zu wenig Info haben oder was?

Speaker B:

Jetzt kommt aber ein erschreckender Punkt.

Speaker B:

Je mehr ich mich in solche Dinge einlese, desto mehr verstehe ich ne, die sind nicht dumm, die haben einfach keine Ahnung.

Speaker B:

Die haben einfach von dem, was da passiert, keine Ahnung.

Speaker B:

Und jetzt pass auf, lass mich das aufdröseln, nicht, dass die nicht verstünden, um was es ging.

Speaker B:

Um Gottes willen, das wirklich auch kluge Leute.

Speaker B:

Mein Eindruck, das ist aber egal welcher Organschaft, ob das jetzt ein Verein, Unternehmen, eine Behörde ist, egal in welcher Organ, habe ich den Eindruck, dass es den wenigsten gelingt, die Makroperspektive zu betrachten.

Speaker B:

Wirklich nach ganz oben zu fliegen, von ganz oben mal drüber zu gucken, von links nach rechts, von vorne nach hinten und den ganzen Kuchen zu betrachten.

Speaker B:

Ich habe so den Eindruck, dass man sehr, sehr detailverliebt ist, welche Krümel in diesem Kuchen sein sollen, anstatt einfach zu verstehen, wer soll die denn essen.

Speaker B:

Ja, und das ist mein Problem.

Speaker B:

Und das sehe ich aber auch in Firmen und das sehe ich auch in Organisationen.

Speaker B:

Und das ist auch genau das, was du aufrufst im Sinne von, macht euch doch mal über die Führung Gedanken.

Speaker B:

Macht euch doch mal Gedanken, wie soll das denn Exekutive überhaupt leisten und liefern können?

Speaker B:

Und das wird nicht.

Speaker B:

Deswegen bin ich ja so ein unfassbar großer Fan von holistischer Strategieentwicklung, auch wenn ich den Begriff noch nicht mag, weil mir das zu sehr in einer Richtung verankert ist, in die ich nicht hin will.

Speaker B:

Aber dieses Holistische im Sinne von, du betrachtest den gesamten Apparat, den gesamten Prozess, die gesamte Wirkungskraft und so weiter, da bin ich ein riesen Fan davon.

Speaker B:

Aber ich habe so den Eindruck, es gibt nicht so viele, die meinen Wunsch teilen.

Speaker B:

Was denkst du?

Speaker A:

Ich erkenne die Ansätze, die du sagst, auch in den Vorschlägen der in anführungszeichen Luftpumpen wieder.

Speaker A:

Weil, ich zitiere mal, ich bin jetzt in diesem Organigrammentwurf drin.

Speaker A:

Ich bin ja, du weißt ja, ich habe eine Firma, da steht drauf, zuständig fürs Machen.

Speaker A:

Ich laber nicht lang rum, wir gucken da rein.

Speaker A:

Und da gibt es eine Unterabteilung, DW abgekürzt.

Speaker A:

DW heißt digitale Wirtschaft und da gibt es eine Abteilung, die heißt förderinitiativen Dateninnovation.

Speaker A:

Empfand.

Speaker A:

Was ist das?

Speaker A:

Weißt du, was das ist?

Speaker B:

Nein.

Speaker A:

Ich auch nicht.

Speaker A:

Da gibt es eine Abteilung, die heißt Festnetzförderung, es gibt eine Abteilung, die heißt Mobilfunkförderung, es gibt eine Abteilung, die heißt Technologieförderung, es gibt eine Abteilung, die heißt Meteorologie und Erdbeobachtung.

Speaker A:

Also was mich da wirklich erzürnt und ich kann es gar nicht oft genug ausdrücken, ist, ich glaube, also wir sind in Deutschland, haben es glaube ich immer noch nicht gecheckt, dass Quantität nicht Qualität ist.

Speaker A:

Und ich kann so viel Organigramme malen und so viel Abteilungen darunter bauen, wie ich will, aber ich muss das doch jemanden sprachlich, visuell so vermitteln, dass er es dann auch versteht.

Speaker A:

Und ich mache das noch mal ganz plakativ.

Speaker A:

Wie darunter dann effektiv operativ gearbeitet wird, ist doch Schritt zwei, nämlich z.B.

Speaker A:

mit, wie du schon richtig gesagt hast, mit einem Ansatz von Holocracy oder mit OKRs oder mit agilen Methoden.

Speaker A:

Das ist doch Schritt zweite.

Speaker A:

Aber ich kann doch nicht.

Speaker B:

Oder vier.

Speaker A:

Oder vier.

Speaker A:

Aber ich kann doch nicht einen Vorschlag erarbeiten und ich hab mir den Artikel auch grad noch mal aufgerufen, der eigentlich nur aus textuellen Vorschlägen besteht und ich sag's jetzt mal ganz ketzerisch, die wahrscheinlich irgendjemand in ChatGPT reingepumpt hat und sich einen klugen Kommentar gebaut hat.

Speaker A:

Und wir erkennen das.

Speaker A:

Wir sehen ja, wann entsprechende KI arbeitet.

Speaker A:

Und das sind dann Informationen, die in der aktuellen Debatte und ich habe hier mal den Originalbeitrag über 400 Likes bei LinkedIn bekommen.

Speaker A:

Dan, ich halte es nicht mehr aus, wirklich.

Speaker A:

Und da kriege ich physische Schmerzen.

Speaker B:

Ich bin ja so ein analytischer Typ und ich stehe ja total darauf, Muster zu erkennen.

Speaker B:

Und jetzt nur bei dem Zitat, das du da vorgetragen hast, habe ich mir schon gedacht, boah, das klingt, als hätte jemand versucht, das Verkehrsministerium auszulagern in einen kleinen Bruder und schreibt da Digitalisierung oben drüber.

Speaker B:

Noch mal ganz kurz, wir beide in unserer Digitalisierungswelt, da brauchst du weder Festnetz noch einen anderen Bullshit.

Speaker B:

Ich würde das auch gar nicht Digitalisierung nennen.

Speaker B:

Bitte schreib da Modernisierungsministerium oben drüber und kümmer dich darum, dass der Scheiß Bumsladen endlich mal modern ist und nicht digital.

Speaker B:

Wir sitzen alle vor Rechnern, wir brauchen keine Digitalisierung, wir brauchen Modernisierung.

Speaker B:

Der Scheiß muss hier mal laufen und auch mal überdacht werden.

Speaker B:

Da geht es nicht um digital, da geht es nicht um Binärcodes, da geht es um Menschen, die funktionieren und die heute anders funktionieren als vorgestern.

Speaker A:

Ich mein, ich habe gerade noch mal unser ki generiertes Podcast Bild aufgerufen, da steht drin nicht gefördert durch das Bundesministerium der Transformation.

Speaker B:

Ja natürlich, sag ich ja.

Speaker B:

Deswegen sind wir von denen nicht gefördert, weil es die nicht gibt.

Speaker B:

Aber ich wünsche mir so sehr, das ist auch, habe ich auch in dieser Butte schon mal gesagt, ich wünsche mir, dass es kein Digitalministerium gibt, sondern bitte macht einfach ein Modernisierungs.

Speaker B:

Das betrifft aber alles.

Speaker B:

Das betrifft Arbeitsweisen, es betrifft Prozesse, es betrifft Kommunikation, es betrifft digitale Automatisierungen, es betrifft einfach alles.

Speaker B:

Aber da jetzt schon wieder herzugehen und zu sagen, Digitalisierung ist Glasfaser.

Speaker B:

Boah, ich kann so viel essen, kann ich gar nicht, wie ich kotzen möchtest.

Speaker B:

Tut mir leid, wenn ich immer so ein bisschen rante.

Speaker A:

Ja, nee, alles gut.

Speaker A:

Ich versuche jetzt mal dein Rental.

Speaker A:

Don't be gentle, it's rental.

Speaker A:

Ich kenne den Spruch, um aufzugriffen, weil ich habe gesagt, okay, ich versuche so politisch beide Strömungen zueinander zu bringen.

Speaker A:

Es gibt die Hardliner, die wollen irgendwie ein total großflächiges Digitalministerium haben.

Speaker A:

Und es gibt die auf der anderen Seite, die sagen, wir brauchen gar kein Ministerium, wir arbeiten einfach nur nach OKRs und es wird schon irgendwie laufen.

Speaker A:

Beides wird nicht funktionieren, wenn du.

Speaker B:

Genau.

Speaker A:

Also das heißt, mein Ansatz ist ja auch immer, sage ich auch immer, wir müssen Tradition und Moderne zusammenführen.

Speaker A:

Das heißt, aus meiner Sicht werden wir nicht drumherum kommen, dass wir irgendwann die Kompetenzen aus dem jeweiligen Bundesministerium abziehen und irgendwo neu organisieren.

Speaker A:

Das steht, glaube ich, außer Frage, wie das Ganze dann heißt, geschenkt, agiles Ministerium, Transformations Digitalministerium, Pumuckl Arena, was weiß ich, weiß ich jetzt nicht.

Speaker A:

So.

Speaker A:

Und Mein Ansatz an der Stelle war doch auch erstmal zu sagen, okay, wir gucken uns vielleicht auch mal von der Struktur her das so an, dass wir sagen, wir haben z.B.

Speaker A:

auch Querschnittseinheiten, die dann unter sich auch wieder die anderen beraten.

Speaker A:

Ich habe jetzt in meinen Vorschlag reingeguckt, da stand z.b.

Speaker A:

so was drin wie digitale Kollaboration, also die Art und Weise, wie wir digital zusammenarbeiten.

Speaker A:

Denn ich sehe es immer wieder, sage ich, wir können nicht ein Digitalministerium aus dem Leben hieven, wenn die Leute sich untereinander nur noch E Mails schicken.

Speaker A:

So funktioniert die Welt halt nicht mehr.

Speaker B:

Das ist auch genau der Punkt.

Speaker B:

Und das wäre auch genau mein Anspruch.

Speaker B:

Wenn ich ein Digital oder Modernisierungs oder Pumuckl Arena Ministerium habe, dann ist das bitte das modernste, was ich mir nur vorstellen und träumen kann.

Speaker B:

Aber von vorne bis hinten, ich kann ja nicht, das wäre eine Farce, dort mit Faxgeräten anzukommen.

Speaker B:

Das kann es ja nicht bringen.

Speaker A:

Das sehe ich genauso.

Speaker A:

Das ist für mich immer so dieses Fundament, der Nährboden, der muss da sein.

Speaker A:

Und dann kann man im zweiten Schritt gerne sich auch mit den, ich sag mal, schnöden e Government und Digitalisierungsthemen beschäftigen, die man so oder so machen muss.

Speaker A:

Dieses Grundrauschen, natürlich müssen wir uns um das Thema Online Zugangsgesetz kümmern, natürlich müssen wir uns um das Thema Smart City kümmern, das ist schon klar, brauche ich gar nicht wegzudiskutieren.

Speaker A:

Aber das muss doch in einem Rahmen geschaffen werden.

Speaker A:

Und jetzt, jetzt sind wir auch wieder beim Thema Kollaboration und Agilität, der irgendwie einen Eindruck von Fortschritt darstellt und nicht einen Eindruck von Rückschritt und ganz im Ernst, ich habe dann auch später, ich habe diesen Artikel auch von der Kollegin, die gepostet hat, kommentiert und ich habe einfach nur, das erste Wort war ernsthaft Fragezeichen.

Speaker A:

Und habe dann wirklich gesagt, wenn ich, und ich lehre Verwaltungsmanagement, denn ich lehre, wie man Organisationen in einen Verwaltungskontext baut.

Speaker A:

Wenn ich das meinen Studierenden gegeben hätte, dann hätte ich demnächst vier gegeben, weil ich gesagt habe, du hast gegen alle Organisationsprinzipien verstoßen, die auf der einen Seite für den Aufbau einer Behörde wichtig sind und du hast auch noch nichts dazu gesagt, wie du die Ablauforganisation, also die dynamischen Prozesse, die im Unternehmen sind, eigentlich im Sinne einer Modernisierung neu ausrichten willst.

Speaker A:

Da steht nichts zu drin.

Speaker A:

Verfehlt, durchgefallen, kurz vor durchgefallen.

Speaker A:

Und du merkst meine Emotion dabei, dass ich einfach, dass ich einfach an einem Punkt bin und ich glaube, es sind viele, nicht nur viele Zuhörer, sondern auch viele Menschen, gerade in diesem Land, die keine Lust mehr haben auf diese Luftpumpe.

Speaker B:

Ja, und keine Lust mehr haben, zuzugucken.

Speaker B:

Und auch an der Stelle, wo wir bei der Führung sind, ich persönlich habe wirklich keine Lust, noch mal einem Minister oder einer Ministerin zuzugucken, die so ein Ministerium führt und dafür qualifiziert wurde, weil sie auf LinkedIn oder auf Instagram gute Fotos macht.

Speaker B:

Es tut mir leid, das reicht nicht aus.

Speaker A:

Korrekt.

Speaker B:

Wir brauchen da jemand, der das gesamte Game versteht, der Modernisierung nicht, der Digitalisierung nicht, der Glasfaser nicht, der frag mich nicht, sondern der das gesamte Game versteht.

Speaker B:

Und dann bitte, und jetzt kommt mein wirklich wichtiger Zusatz, Fachkompetenz reicht nicht aus, um Führungskraft zu sein.

Speaker B:

Führungskraft bedeutet, ich muss führen können und dann muss ich fachlich was können, weil sonst kann ich das, was ich fachlich kann, nicht umsetzen.

Speaker B:

Und deswegen diese zwei Komponenten bitte.

Speaker B:

Mein Wunsch in diese Welt, in diese Wirtschaft, in diese Politik, in dieses Land sorgt einfach dafür, dass diese Person, die dieses Ministerium führt, beide Komponenten hat.

Speaker B:

Bitte.

Speaker A:

Und das kann ich auch nur unterstreichen.

Speaker A:

Und das siehst du dann auch.

Speaker A:

Und was ich aber schade finde, Dan, bin ich auch ehrlich, ich bin total reflektiert und lasse auch alle Meinungen gerne zu, aber wir diskutieren manchmal solche Vorschläge einfach anhand von Textvorschlägen in LinkedIn, wo ich denke, das ist doch keine Form des Diskurses, das ist kommentieren.

Speaker A:

Und ich habe mir die Vorschläge alle durchgelesen.

Speaker A:

Es reicht doch nicht aus, buzzwords hintereinander zu bauen, wie KI, Cyber Security, Digitalisierung und das dann, und das dann in seinem Gehirn als Vorschlag zu posten, der es wert ist, über ein Thema zu sprechen, was uns eigentlich in den nächsten 20 Jahren nach vorne bringen soll.

Speaker A:

Und ich sage jetzt noch mal eines der zentralsten.

Speaker A:

Eines der zentralsten, wo wir eigentlich schon 10 Jahre zu spät sind.

Speaker B:

Ja.

Speaker B:

Das hat für mich den gleichen Stellenwert wie das Finanzministerium.

Speaker A:

Absolut.

Speaker B:

Weil entweder das klappt und ballert oder wir haben richtig schlimmes Problem und alles was wir in den ERN und erlebt haben ist nicht mehr.

Speaker A:

Ne.

Speaker A:

Und da vielleicht auch noch mal, ich habe in meinen Vorschlag sogar auch reingeschrieben als Arbeitsweise der Abteilungen Teams unter dem Punkt Personalauswahl habe ich geschrieben, Personalauswahl, ob aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft oder anderen Bereichen, Macherkompetenz und Mindset sind wichtiger als akademische Hintergründe.

Speaker A:

Sinnlose Zertifizierung oder Bilderbuch Lebensläufe sind ausdrücklich erwünscht.

Speaker B:

Ja, da sind wir ja aber wieder bei unserer, ich weiß nicht, zweiten oder dritten Folge, dass man ja Macher nicht beschäftigt in Ämtern oder in solchen Funktionen, sondern ja Leute, die irgendein Studium absolviert haben.

Speaker B:

Ob die was können spielt keine Rolle.

Speaker B:

Die haben halt dann dieses Studium absolviert, da funktioniert was nicht.

Speaker A:

So und Dan und jetzt setze ich noch einen drauf, du kannst dich daran erinnern, du warst in Klausur, du warst vier Wochen weg.

Speaker A:

Hast du gemerkt, was in den vier Wochen passiert ist, in Amerika abgegangen ist, was da gerade abgeht?

Speaker B:

So das wichtigste ist rübergekommen, was die.

Speaker A:

Gerade mit dem Staatswesen vorhaben.

Speaker A:

Ich finde nicht alles gut, was da passiert überhaupt, aber die machen und vor allem man kann, man muss nicht mit jedem Vorschlag einverstanden sein.

Speaker A:

Bin ich auch nicht.

Speaker A:

Aber die Signalwirkung, die ausgeht, ist doch wirklich als Politik gucken uns das nicht mehr an, was dort passiert.

Speaker B:

Ganz genau.

Speaker A:

Und du kannst dich auch nicht mehr hinter Plattitüden, hinter Mauern, hinter deinem Schreibtisch verstecken.

Speaker A:

Und ich finde das ist auch, sorry, dass ich so deutlich sage, auch ein Bild, was ich in Deutschland auch gerne mal wieder hören würde, auch in Richtung Staatswesen, weil da haben wir auch schon in den Folgen drüber gesprochen.

Speaker A:

Wie kann es sein und ich habe gestern auch wieder gehört, allein im Land Niedersachsen drei und dreiig % Unternehmensinsolvenzen mehr, wenn der Staat trotzdem mehr Personal aufbaut.

Speaker A:

Das passt doch nicht.

Speaker B:

Das passt null.

Speaker B:

Das ist auch, ich weiß nicht, was Leute mehr im Staatswesen.

Speaker B:

Ich sage, meine Philosophie ist ja, wir brauchen auch in der Politik nicht mehr Geld, wir müssen mal effizienter anfangen zu arbeiten und es tut mir total leid, wenn ich das sage, ich freue mich ja über jeden, der beamtet ist und da sein Ding hat, aber vielleicht brauchen wir nicht alle, also weiß was ich meine, einfach effizienter vorangehen, weil auch durch Automatisierung die ganzen Leute vielleicht gar nicht gebraucht werden.

Speaker A:

Korrekt.

Speaker B:

Oder muss ich nicht Leute neu einstellen, die brauche ich eher auf der Straße, da brauchen wir die aber vielleicht nicht in der Verwaltung.

Speaker A:

Das ist, ich meine, wir trauen uns ja auch unbequeme Sachen auszusprechen, sonst gäbe es den Podcast und nicht.

Speaker A:

Ich bin da ganz dabei und das sage selbst sehr, sehr selbst ich als ehemaliger Beamter, ich meine, ich komme aus dem Bereich und wir müssen einfach auch noch mal anerkennen, dass es einfach dort sinnlose Tätigkeiten gibt.

Speaker A:

Wir hatten hier in einer Folge auch die Kollegin, die dann gesagt hat, das ist ein Ausgang.

Speaker A:

Also es gibt diese Tätigkeiten und ich sehe sie jeden Tag und ich bin auch von Tag zu Tag auch entsetzter und auch aktuell auch in der Debatte immer noch entsetzter, dass das auch in der Diskussion gar so wenig Raum einnimmt oder da vielleicht auch schon eine Art von Verwaltungsverdrossenheit, muss ich ehrlich sagen, eingestellt ist, wo Menschen vielleicht auch gar nicht mehr was anderes erwarten.

Speaker A:

Und das, lieber Dan, jetzt vielleicht zum Schluss zu kommen, das ist für mich die wahre Gefahr für eine Demokratie, nämlich nicht handeln.

Speaker B:

Ja, völlig verursachen.

Speaker B:

Ja, und das hatten wir jetzt lang genug.

Speaker B:

Und ja, da sind auch Einflüsse, die wir nicht beeinflussen konnten und die wir nicht zu verantworten haben.

Speaker B:

Gar keine Frage, alle safe, aber trotzdem auch an Machertum.

Speaker B:

Und Gott sei Dank haben wir jetzt Leute, gerade in der Politik, die sich so ein bisschen auch inspirieren lassen, nicht von Trump, sondern von seinen Macher Attitüden.

Speaker B:

Und ich finde das super, sich davon inspirieren zu lassen, einfach mal hinzusetzen und mal einfach machen und einfach gerne mal was falsch machen dürfen.

Speaker B:

Hauptsache, man hat mal gemacht und anstatt die ganze Zeit irgendwie zu prüfen, ja, könnte das jetzt gut und müsste das jetzt hier und da, geht mir auch so auf den Sack, ehrlich.

Speaker A:

Also ich bin da ganz bei dir, wenn man das jetzt wieder auch auf das Digital oder Transformationsministerium übertragen oder was auch immer, allein schon gesunder Menschenverstand.

Speaker A:

Ich habe ja im Vorfeld auch mal geguckt, Mensch, wie sind denn überhaupt die Zuständigkeiten aufgeteilt?

Speaker A:

Natürlich, du hast die Digitalpolitik, Infrastruktur, Breitband hast du beim Verkehrsministerium, du hast das Thema e Government, Registermodernisierung, IT Sicherheit beim Innenministerium, du hast die Startups in Kürze, den ganzen Wirtschaftsministerium, du hast beim Bundeskanzleramt zum Teil die Digitalstrategie, dann hast du bei Ländern.

Speaker A:

Also wenn du das einfach unter deinem Schädel zusammenführst, dann musst du doch irgendwann verstehen, dass es so nicht weitergehen kann.

Speaker A:

Null.

Speaker A:

So müsstest du, müsstest du.

Speaker A:

Und dann aber jetzt auch.

Speaker A:

Aber diese Diskussion einfach z.b.

Speaker A:

abzuwürgen mit dem Punkt, ja, wir haben ja kein zentrales IT Budget, wo ich dann auch denke, ja, dann schaffe es deine Aufgabe.

Speaker B:

Genau das ist dein Job.

Speaker B:

Exakt.

Speaker B:

Genau das ist dein Job.

Speaker B:

Ja, richtig.

Speaker B:

Und ich bin ja, lass mich da zum zum zum Abschluss auch noch mal eine Sache sagen, weil ich die ich möchte mit dir reflektieren, wie du das siehst.

Speaker B:

Ich stehe, ob das im Haus der Bundespressekonferenz ist, ob das im Senat ist, ob das bei LinkedIn ist und in meiner Rolle und so weiter.

Speaker B:

Seit fünf Jahren predige ich.

Speaker B:

Freunde, uns läuft hier die Zeit davon, uns bricht die scheiße Bude zusammen.

Speaker B:

Seit fünf Jahren predige ich das und jetzt sind alle, jetzt sind alle picky und jetzt sind alle schockiert, dass das eintrifft.

Speaker B:

Und jetzt machen wir als Wirtschaft SOS Warntage.

Speaker B:

Jetzt wirklich irgendwas verstehe ich nicht.

Speaker B:

Ich habe den Eindruck, dass ich in einem anderen Film unterwegs bin.

Speaker B:

Warum predigen wir das denn seit fünf Jahren und warum hört denn da keiner zu?

Speaker B:

Und warum fangen sie jetzt erst an?

Speaker B:

Jetzt wurde es schon völlig das Kind ist so derbe im Brunnen.

Speaker B:

Was willst du da rausziehen?

Speaker B:

Das war.

Speaker B:

Wie nimmst du das wahr?

Speaker A:

Ich finde, da hat letztens ein, ich sage jetzt nicht welcher Politiker, aber er steht mehr in der Mitte, einen schönen Satz dazu gesagt.

Speaker A:

Der hat gesagt wir sind vor 10 Jahren glaube wir sind irgendwo falsch abgebogen.

Speaker A:

Wir sind irgendwo, wir sind auf den Irrweg gekommen und jetzt fahren wir die ganze Zeit diesen Irrweg, das ist jetzt meine Interpretation weiter.

Speaker A:

Wir trauen uns aber nicht zu sagen, ich glaube, wir sind falsch abgebogen.

Speaker B:

Ja, das glaube ich auch.

Speaker A:

Und das ist aber wir stellen aber.

Speaker B:

Fest, dass es eine Sackgasse ist.

Speaker A:

Ja, richtig.

Speaker B:

Und die ist verdammt tief.

Speaker B:

Wäre schön, wenn wir da mal wieder rauskriechen.

Speaker A:

Ja, und es ist überhaupt keine Schande, den Rückwärtsgang einzurichten.

Speaker A:

Und da sind wir auch wieder beim Staat, auch vielleicht mal über gewisse Institutionen, gewisse Thinktanks, gewisse NGOs, gewisse Bundesbehörden, gewisse föderale Institutionen nachzudenken, ob man die in der heutigen Zeit unter dem Irrsinn, der wirklich vorherrscht und der auch in Amerika und in China gerade abgeht und wir sind im Zeitalter von Deep Seek nur mal so als als Anekdote dabei, ob man das wirklich noch brauch.

Speaker A:

Ich bezweifle es.

Speaker B:

Ich bezweifle es auch.

Speaker B:

Und das ist ein schöner Abschluss.

Speaker B:

Ich würde vorschlagen, unsere nächste Folge heiß rückwärts fahren, um nach vorne zu kommen.

Speaker A:

Rückwärts nimmer, vorwärts immer oder was war das?

Speaker B:

Oder so.

Speaker B:

Genau das machen wir.

Speaker B:

Dann können wir das in der nächsten Folge noch mal diskutieren.

Speaker B:

Was müssen wir eigentlich machen, um jetzt nach hinten.

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About the Podcast

Kannzler - Veränderung im Staatswesen
Ein Podcast für Staatsbedienstete, Unternehmer und Bürger
Der "Kannzler" Podcast ist eine inspirierende und aufschlussreiche Plattform, die sich der Veränderung und Modernisierung des deutschen Staatswesens widmet. Geleitet von Nils Brechbühler, einem ehemaligen Beamten mit tiefgreifenden Einblicken in die Staatsverwaltung, und Dan Bauer, einem renommierten Unternehmer und Senator im Senat der Wirtschaft, bietet der Podcast eine einzigartige Mischung aus Expertise und praktischer Erfahrung.

Nils Brechbühler, der mittlerweile in der Wirtschaft tätig ist, bringt seine Erfahrungen aus der Transformation der Staatsverwaltung ein. Er wird ergänzt durch Dan Bauer, der nicht nur als erfolgreicher Unternehmer, sondern auch als Vorsitzender der Kommission für Digitalisierung im Senat der Wirtschaft agiert. Beide sind zudem aktive Mitglieder des Fortschritt Centers Mittelstand, einer Organisation, die sich der Modernisierung Deutschlands und der Stabilisierung der Wirtschaft verschrieben hat.

Der Podcast zielt darauf ab, sowohl Anregungen für die Optimierung des Staatswesens zu geben als auch bestehende Prozesse kritisch zu reflektieren. Das Wortspiel "Kannzler" leitet sich vom Wort "Können" ab und soll verdeutlichen, dass alle Beteiligten die Fähigkeiten und das Know-how besitzen, um die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

In einer Zeit, in der Effizienz und Innovation mehr denn je gefragt sind, stellt der "Kannzler" Podcast eine wichtige Ressource dar. Er richtet sich an Bürger, Unternehmen und Entscheidungsträger gleichermaßen und fördert den Dialog darüber, wie eine leichtere und effizientere Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen zum Wohl der gesamten Gesellschaft beitragen kann.

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Dan Bauer

Dan Bauer ist ein hoch geschätzter Multi-Unternehmer und Impact-Entrepreneur, bekannt für seine vielseitigen Beiträge zur nachhaltigen Wirtschaft und gesellschaftspolitischen Belangen. Neben seiner Rolle als Senator im Senat der Wirtschaft und als Vorsitzender der Kommission für die Digitale Zukunft ist Bauer auch der Initiator des IPDR Forums, dessen Schirmherrschaft das renommierte Max-Planck-Institut für Innovation innehat. Das Forum hat FRAND Guidelines entwickelt, die den Umgang mit standardessentiellen Patenten vereinfachen und die Wirtschaft nachhaltig fördern. Zudem hat er bahnbrechende Projekte wie die Mission TOP 5 und die bootstrap academy ins Leben gerufen, die speziell auf die Digitalisierung Deutschlands und den Mangel an IT-Fachkräften ausgerichtet sind.

Er ist ebenfalls der Gründer des Fortschritt Center Mittelstand, einer Plattform, die Führungskräften im Mittelstand durch Wissensaustausch und Mentoring Unterstützung bietet. In diesem Rahmen fungieren aktive Geschäftsführer und Vorstände als Mentoren, die ihre Expertise und ihr Wissen teilen. Sein zusätzliches Projekt WINGO bietet Führungskräften Sparring auf Augenhöhe, um sie bei ihren täglichen Herausforderungen zu unterstützen. Durch all diese Initiativen zielt Bauer darauf ab, einen nachhaltigen und erfolgreichen Wandel in der deutschen Wirtschaft voranzutreiben und eine solide, ausgewogene Zukunft für die Gesellschaft zu schaffen.